Bruckner und Tuba-Quartett

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Bruckner und Tuba-Quartett


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Die Tuba ist durch Richard Wagner ins Orchester eingeführt worden.


Aus der Opernmusik fand sie bald den Weg ins Sinfonieorchester, Anton Bruckner verwendete sie in seinen späteren Sinfonien.


Neben der Klangfülle beeindruckt an der Tuba immer wieder die für ein Bassinstrument ganz ungewöhnliche Beweglichkeit.


Der Bochumer Komponist Stefan Heucke hat ein Konzert für gleich vier Tuben geschrieben – auch die Quartettbesetzung kann sich auf Wagner und Bruckner berufen.


Bruckner war zeitlebens einer der größten Wagner-Verehrer. Seine Dritte Sinfonie in d-Moll widmete er dem angebeteten Meister.


Sie enthält in der ersten Fassung von 1873 zahlreiche Wagner-Zitate. Dennoch ist sie in ihrer Monumentalität ganz und gar eine Konzeption, wie sie nur von Bruckner stammen konnte.


17:15 Uhr Konzerteinführung im 1. OG mit Dr. Harald Hodeige






Stefan Heucke (*1959)
Concerto grosso Nr. 1 für Tubaquartett und Orchester op. 82 (2017)
Dem Melton Tuba Quartett gewidmet
Auftragswerk der Dresdner Philharmonie, der Wuppertaler Bühne und Sinfonieorchester und der Buffet Group Germany für das Melton Tuba Quartett
Uraufführung
Anton Bruckner (1824-1896)
Sinfonie Nr. 3 d-Moll (Fassung 1873)






Markus Poschner | Dirigent
Melton Tuba Quartett : 
Prof. Ulrich Haas | Tuba
Hartmut Müller | Tuba
Heiko Triebener | Tuba
Prof. Jörg Wachsmuth | Tuba
Dresdner Philharmonie