China - Festival Bilder der Erde

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CHINA – DER JANGTSEKIANG - VON SHANGHAI NACH TIBETANDREAS PRÖVE

Im Jahr 2017 startete Andreas Pröve voller Abenteuerlust in Shanghai an der Mündung der Jangtsekiang. Vor ihm lagen über 6000 Kilometer und das viertgrößte Land der Erde.

Andreas Pröve sitzt seit einem Motorradunfall im Rollstuhl. Geholfen hat ihm auf der langen Strecke nicht nur sein „Triebling“, ein Schiebemotor, der seinem Rollstuhl den rechten Speed gab. Vor allem waren es auch die vielen Helfer, Begleiter und letztendlich „Schreibtischtäter“ mit Beziehungen zu höheren Stellen, die sich von seinem Projekt Explore Jangtse haben mitreißen lassen. Größten Dank aber ist er seinem chinesischen Freund Sun De Yue schuldig, der Pröve voller Begeisterung half, seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Vom gewaltigen Fluss Jangtse aus, der während der Reise durch China als roter Faden diente, unternahm Andreas Pröve große Abstecher durch atemberaubende Landschaften, wie zu den 200 Meter hohen, bewaldeten Sandsteinpfeilern um die Stadt Zhangjiajie, die jeden Besucher in die Scheinwelt des Films Avatar versetzt. Es ging durch die Schluchten des Wulong Nationalparks, zur größten aus dem Fels gehauenen Buddhastatue der Welt, durch Terrassenfelder, zu den phänomenalen ‚Flammenden Bergen‘ oder durch die 300 Meter hohen Sanddünnen in der Badain Jaran Wüste, zwischen denen sich Seen gebildet haben - ein unvergesslicher Anblick!

Als krassen Gegensatz zeigt Pröve Megastädte am Jangtse, die seit dem Bau des großen Staudamms zu explodieren scheinen, und eine Bevölkerung, die Schwierigkeiten hat, dem rasanten Wachstum des Landes zu folgen. Ihre Portraits und Interviews geben ein lebendiges Bild der Gegenwart des heutigen China.

Nicht zuletzt begeisterten Andreas Pröve die 6000 Meter hohen Berge um die Quelle des Jangtse. An den Tanggula Mountains, am Fuße des Geladaindong Gletschers, erreichte er sein hohes Ziel: die Quelle des längsten Stroms Asiens.


Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Schon drei Jahre nach dem Unfall brach er im Rollstuhl zur ersten Indienreise auf und tourt bis heute um die Welt, getrieben von der Lust am Entdecken und von unstillbarer Neugier. Dabei schreckt er auch nicht vor extremen Herausforderungen zurück.
Ebenso offensiv und hautnah wie er reist, ist seine Bühnenpräsenz: Authentisch und emotional fesselt er das Publikum. Ansteckender Witz, Humor und die Offenheit dessen, der das Leben liebt, prägt auch seine Bücher, die die SPIEGEL-Bestsellerlisten erreicht haben.
Mit seiner Familie lebt Pröve heute am Südrand der Lüneburger Heide.