Gleis 8

Die vier sangen und spielten sich schnell in die Ohren der Zuhörer, auch weil sie weiterhin auf den gelungen Mix à la Rosenstolz aus poppiger Frechheit und ernsthaftem Schmelz setzten. Es hätte alles so schön werden können, wäre da nicht der Tod von Allacher gewesen, der 2014 an Kehlkopfkrebs starb. Die Band versank in Traurigkeit. Tourneen wurden abgesagt, ein neues Album verschoben.
Doch Gleis 8, jetzt zu Dritt, gab nicht auf. Und „Endlich“, so der Titel des neuen Albums, sind sie wieder da. Das Album gibt es ab Mitte Februar, und auf der begleitenden Tour kommt Gleis 8 auch nach Dresden. Die Drei wollen zeigen, dass sie zupackender geworden sind, vielleicht ein bisschen nachdenklicher.
Da ist viel Melancholie, die durch den Klang der paraguayischen Harfe einen besonderen Zauber bekommt. Doch wenn es „Vorbei“ ist, kommt eben auch die Sonne wieder hervor. Oder die Wut, die hilft, Neues zu beginnen. Die Auferstehung der Band der guten Texte und nicht alltäglichen Popmusik ist im Alten Schlachthof zu erleben. 

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