Jazztage Dresden 2015

Heiße Rhythmen in kühlen Novembernächten versprechen die Jazztage Dresden. Ein traditionsreiches Festival, das zu Recht mit großen Namen des Genres verbunden wird. Und auch 2015 stehen davon einige im Programm dieses internationalen Musikfestes, das sich erstklassigem Jazz in seiner gesamten Vielfalt und Bandbreite verschrieben hat.

Diesmal kommt mit Chris Barbers beispielsweise einer der erfolgreichsten Jazzmusiker aller Zeiten nach Dresden. Die Karriere des Engländers ist voller Superlative: 62 Jahre als Bandleader, 260 Langspielplatten, bisher 15 000 Konzerte. Englands Top-Musiker wie Eric Burdon, Jack Bruce oder Eric Clapton heben nicht zufällig immer wieder Barbers Einfluss auf die Musikszene hervor. Paul McCartney macht ihn sogar indirekt für die Gründung der Beatles mitverantwortlich.

Mit Marcus Miller ist zu den Jazztagen 2015 ein echter Grammy-Gewinner zu erleben. Seine Auftritte, die bei Kritikern und Hörern Begeisterungsstürme auslösen, stehen dabei immer unter dem Motto „Die Kraft der Musik ist grenzenlos.“ Doch auch Tom Gaeble, um mal eine deutschen Künstler zu erwähnen, ist mit seiner unnachahmlichen Stimme aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken „Dr. Swing“ bringt knackigen Big-Band-Sound ins Angebot.

Und noch ein Tipp, der für die Vielfalt der Jazztage steht: Bahama Soul Club unterhält weder mit richtigem Jazz noch richtigem Pop, diese Combo präsentiert sich losgelöst von irgendwelchen puristischen Spielzwängen und unterhält bestens mit locker-leichter Latin-Lässigkeit. So bieten die Jazztage wirklich für jeden etwas auf die Ohren. Ein Blick ins Angebot lohnt.  

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