Ab Mai werden in der Theaterruine St. Pauli nicht nur Legenden der Geschichte wie die Schöne Helena und der recke Siegfried erwartet. Es haben auch unfreiwillige Ärzte, Teufel mit Titten und falsche Mörder ihren großen Auftritt im Theater, welches durch das ungewöhnliche Zusammenspiel von historischem Sakral­bau und luftiger Glas-Stahl-Architektur – die Ruine bekam ein Glasdach - zu den schönsten Spielstätten Dresdens zählt.
 
Ob Stücke von Hacks oder Moliere, Dario Fo oder
Henry Smith, das Ensemble der Theaterruine weiß sie alle so darzubieten, dass der Zuschauer sein Vergnügen hat und manchmal meint, endlich habe er das Stück verstanden.  So wurde die „Helena“ durch die zielsichere Regie von Hausautor Jörg Berger ein amüsantes Spiel mit der Selbstironie, was beim Publikum immer wieder viele Lacher hervorruft, schließlich sind nicht nur Göttinnen eitel und selbstverliebt.

Außerdem ist für diese Sommerspielzeit die Premiere „Siegfried – Götterschweiß und Heldenblut“ angekündigt. Das Germanical des österreichischen Sängers, Schauspielers und Komponisten Manfred O. Tauchen erzählt von den Sorgen des
Göttervaters Wotan mit den  Germanen-VIPs. Schon die Vorlage kommt als herrlich grantige und überdrehte Persiflage des bekanntesten deutschen Heldenmythos daher. Man darf gespannt sein, was die „St.-Paulier“ daraus machen und es darf einiges erwartet werden, wenn es in der Ankündigung heißt, man habe das Stück absolut todernst inszeniert. 

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