Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein

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Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein


Jana Hensel und Wolfgang Engler

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Wer sind diese Ostdeutschen, wer sind die Sachsen? Das fragt sich die Öffentlichkeit nicht zuletzt seit den Protesten von Pegida, den Morden der NSU und den Wahlerfolgen der AfD. Sind die Sachsen Antidemokraten, Fremdenfeinde, unverbesserliche Ostalgiker? Oder ist, was sie tun Notwehr gegen Demütigung und der Ruf nach dringend notwendiger Veränderung? Zwei Sachsen, die Schriftstellerin Jana Hensel, geboren 1976 in Borna, und der Soziologe Wolfgang Engler, geboren 1953 in Dresden, stellen sich in einem Gespräch – jenseits von Vorurteilen und Klischees – der Frage nach der ostdeutschen Erfahrung. In ihrem gerade neu im Aufbau-Verlag erschienenen Buch »Wer wir sind – die Erfahrung, ostdeutsch zu sein« formulieren sie unter anderem die These, dass die Ostdeutschen sich vor allem über ihre Arbeit definierten und weniger über Besitz, Status, Prestige. Autor Peter Ufer moderiert die Diskussion, die ganz sicher streitbar, aber vor allem erkenntnisreich werden dürfte.


Foto: Milena Schlösser